Über MORGEN Interior – Designpartner des Social Business Space

Im Vorfeld der Independent Hotel Show Munich haben wir mit Thomas Tritsch, Gründer und Inhaber von MORGEN Interior sowie Designpartner des Social Business Space, gesprochen. Seine berufliche Laufbahn begann mit einer Ausbildung zum Tischler, führte ihn über eine eigene Schreinerei, die Gestaltung von Bühnenbildern und ein Studium der Freien Kunst schließlich zur Gründung von MORGEN. Heute vereint das interdisziplinäre Studio Innenarchitektur, Architektur, Kunst, Design, Manufaktur und Retail unter einem Dach. Im Kurzinterview spricht Thomas über die besondere Arbeitsweise von MORGEN, authentische Materialien und nachhaltige Designsprachen und darüber, warum Hospitality für ihn die Königsdisziplin der Gestaltung ist.

Thomas Tritsch

Ich habe Tischler gelernt und schon früh eine eigene Schreinerei betrieben. Parallel dazu habe ich Bühnenbilder realisiert und Freie Kunst mit Schwerpunkt Bildhauerei studiert. Vor rund 30 Jahren habe ich gemeinsam mit der Architektin Sabine Mühlbauer MORGEN gegründet. Seitdem ist MORGEN geprägt von einer kontinuierlichen Weiterentwicklung – unserer eigenen Kollektion, unserer gestalterischen Handschrift und unserer fachlichen Kompetenz, aber auch von einer stetigen Professionalisierung und einer immer klareren Haltung zu Materialien, Dingen und Prozessen.

MORGEN ist ein interdisziplinäres Designstudio und vereint Innenarchitektur, Architektur, Kunst, Design, Manufaktur und Retail unter einem Dach. Diese enge Verzahnung schafft kurze Wege, ermöglicht schnelle Entscheidungen und sorgt für hohe Kostensicherheit. So entstehen individuelle, ganzheitliche Lösungen mit einer klaren gestalterischen Handschrift – aus einem Guss.

Die wichtigsten Interior-Trends liegen für mich nicht in oberflächlichen Strömungen oder kurzfristigen Stilwelten. Vielmehr geht es um Authentizität in den Materialien, die Produktivität von Prozessen innerhalb von Räumen und die Nachhaltigkeit von Designsprachen. Gute Gestaltung muss heute nicht nur ästhetisch überzeugen, sondern langfristig funktionieren, ehrlich mit Materialien umgehen und Räume schaffen, die sich an veränderte Anforderungen anpassen können.

Hospitality ist für mich die Königsdisziplin all dieser Themen. Es geht darum, Orte zu schaffen, die langfristig für Betreiber, Mitarbeiter und Gäste gleichermaßen funktionieren. Der Weg reicht dabei vom Grundriss bis zum Zahnstocher – und jeder einzelne Schritt muss mit Bedacht, Kreativität und Können gegangen werden. Nur so entsteht am Ende ein Projekt, das wirtschaftlich, gestalterisch und menschlich über viele Jahre erfolgreich ist. Und es gibt kaum etwas Schöneres, als dieses Ergebnis am Grinsen in den Gesichtern aller Beteiligten zu sehen.

„Hospitality ist für mich die Königsdisziplin all dieser Themen. Der Weg reicht dabei vom Grundriss bis zum Zahnstocher – und jeder einzelne Schritt muss mit Bedacht, Kreativität und Können gegangen werden.“

- Thomas Tritsch, MORGEN Interior